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19.10.2013 Eintracht Eitelborn : SV Pfaffendorf II 9:0 (3:0)

Nachbericht

Kantersieg gegen Pfaffendorf

Nach fast vier Wochen ohne Pflichtspiel bestritt die Eintracht am gestrigen Samstag mal wieder eine Partie im Augst-Stadion. Die relativ lange Spielpause merkte man den Jungs jedoch nicht an, ganz im Gegenteil: In den ersten 15 Minuten spielten sie die Pfaffendorfer Gäste quasi an die Wand. Schon nach vier Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Kapitän Basti Zerbach gelang es mit einer gekonnten Grätsche den Ball zu erobern und ihn blitzschnell zu Merzbach weiter zu leiten. Gottwald startete auf dem rechten Flügel und bekam die Kugel perfekt in den Lauf. Im 16er musste er nur noch auf den mitgelaufenen Jäger querlegen, welcher den Ball über die Linie schob. Die Eintracht blieb weiter am Drücker und nur vier Minuten später gab es den nächsten Treffer zu bejubeln: Nach schöner Kombination über rechts war es wieder Gottwald der im Strafraum auf Jäger querlegte - eine Kopie des ersten Tores (8.). Und noch eine weitere Bude sollte in der Anfangsviertelstunde hinzukommen. Dieses Mal jedoch über die linke Angriffsseite der Eitelborner. Müller hatte den Ball auf Jäger gespielt, der die Kugel gekonnt annahm und zu Gussone ablegte. Dieser leitete auf den freistehenden Thorsten "Moppel" Berka weiter. Mit viel Übersicht und einer Seelenruhe schob dieser den Ball aus 16 Metern entgegen der Laufrichtung des Torwarts in die rechte untere Ecke.

Ein Start nach Maß für die Hausherren, die das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt nach Belieben dominierten. Unverständlicher Weise hielt dann aber der Schlendrian Einzug ins Spiel der Eitelborner. Die Pässe wurden ungenauer und man bot den Pfaffendorfern mehr Platz im Mittelfeld. Die Gäste nahmen diese Einladung gerne an und folglich entwickelte sich ein relativ offenes Spiel. Chancen gab es auf beiden Seiten.  André Korb setzte den Ball nach einem guten Solo nur knapp am Tor vorbei (26.). Im Gegenzug entging die Eintracht nach Unstimmigkeiten in der Abwehr dem Anschlusstreffer jedoch auch nur knapp (28.). Auch ein weiterer Konter der Hausherren führte dann nicht zum Tor. Müller hatte Jäger links geschickt, welcher die Abwehr überlief. Seine Flanke verpasste Gottwald in der Mitte dann denkbar knapp (31.). In der 40. Minute lief dann ein Pfaffendorfer Angreifer allein auf Keeper Gerharz zu nachdem die Abseitsfalle versagt hatte. Tobi Ludewig setzte jedoch energisch nach und konnte gemeinsam mit dem Eintrachter Schlussmann die Situation klären. Die letzte Chance vor dem Halbzeittee gehörte nochmal den Eitelbornern. Nach einer schönen Ecke setzte Merzbach einen Kopfball nur um Zentimeter am Tor vorbei. Nach dieser Aktion ging es mit einer deutlichen aber nicht wirklich zufriedenstellenden 3:0 Führung in die Pause.

Unnötigerweise hatten die Hausherren die Kontrolle über die Partie nach zwanzig Minuten aus der Hand gegeben. Glücklicherweise stand jedoch noch die Null. Diese zu halten war die oberste Aufgabe der Mannschaft. Sollte dies gelingen und dann noch ein Treffer nachgelegt werden können, so war sich Coach Reise sicher, dass die Partie in trockenen Tüchern wäre. Die Marschroute für den zweiten Abschnitt war also klar. Und sie wurde prompt umgesetzt: In der 49. Minute schickte Gussone Müller auf dem linken Flügel. Dieser setzte sich gut durch und konnte den Ball zu Jäger durchstecken. Nach dessen Querpass war dieses Mal Gottwald zur Stelle und drückte das Leder über die Linie. Die Eitelborner Jungs blieben in der Folge sehr energisch und attackierten die Pfaffendorfer Gäste schon früh. Nach Ballgewinn auf Höhe der Mittellinie spielte Gussone einen schönen Pass auf Marcel Jäger, der alleine aufs Tor zulief und eiskalt auf 5:0 erhöhte (58.). Trotz des hohen Rückstands steckten die Gäste jedoch nicht zurück. Es gelang ihnen ab und an sogar sich kleine Chancen zu erspielen. Bis auf zwei dicke Möglichkeiten in den letzten zehn Minuten war aber nichts nennenswertes dabei. Im Zuge der Angriffsbemühungen stand die Pfaffendorfer Abwehr jedoch sehr hoch. Nach einem weiten Abschlag von Keeper Gerharz war Jäger links schon durch und musste nur noch auf den mittlerweile eingewechselten Marc Seither querlegen (68.).

Auch der nächste Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Wieder war es ein langer Abschlag der dieses Mal bei Seither landete. Er umkurvte noch einen Gegenspieler und steckte auf Gottwald durch, welcher dem Torwart aus kurzer Distanz keine Abwehrchance ließ (74.). Im Gegensatz zu früheren Spielen hatte die Eintracht nach einer hohen Führung an diesem Abend weiter druckvoll nach vorne gespielt und es ergaben sich auch weiterhin Chancen. Das achte Tor machte Gottwald im Alleingang. Den Ball an der Mittellinie bekommen setzte er zum Sprint an, überlief drei Abwehrspieler, umkurvte noch den Torwart und schob dann ein (79.). Den letzten Treffer der Partie erzielte André Korb. Zuvor hatte Merzbach Seither am 16er angespielt, dieser konnte nach links zu Müller oder rechts zu Korb passen, entschied sich aber zunächst für den Alleingang. Nach zwei umspielten Gegner legte er kurz vorm Torwart dann aber doch noch quer zu Korb (88.).

Kurz darauf wurde die Partie vom Schiedsrichter abgepfiffen. Am Ende der 90 Minuten stand ein hochverdienter 9:0 Erfolg. Trotz des überdeutlichen Ergebnisses darf man aber nicht über die, wenn auch wenigen, Unstimmigkeiten im Defensivspiel hinwegsehen. Am kommenden Wochenende empfängt die Eintracht mit Neuendorf ein anderes Kaliber. Dort müssen sich alle Spieler wieder konsequent der Defensivarbeit widmen um dem Gegner keine Räume zu geben. Wird dies beherzigt und sollte die Offensive wieder so gut funktionieren wie am gestrigen Abend sind auch in dieser Partie drei Punkte vollkommen machbar. Anpfiff ist am kommenden Samstag um 19:00 Uhr im Stadion. Über Eure Unterstützung würden wir uns wie immer sehr freuen!

 

Es spielten: A.Gerharz - P.Zerbach, T.Ludewig, B.Zerbach, M.Müller - A.Korb, T.Berka (75. T.Engelmann) - P.Gottwald, L.Merzbach, M.Jäger - N.Gussone (56. M.Seither).

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