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02.04.2014 Eintracht Eitelborn : FSV RW Lahnstein 0:2 (0:0)

Nachbericht

Ärgerliche und unverdiente Heimniederlage

Im Nachholspiel des 14.Spieltags unterlag die Eintracht mit sehr viel Pech den Gästen aus Lahnstein. Seit drei Jahren bleibt man nunmehr ohne Punkt gegen diese Mannschaft. Das Spiel konnten die Eitelborner aber trotzdem zum größten Teil bestimmen, selbst nachdem sie die letzten 30 Minuten in Unterzahl bestreiten mussten. Doch der Reihe nach. Zu Spielbeginn überließen die Hausherren den Gästen meist den Ballbesitz, standen dafür einige Meter hinter der Mittellinie jedoch umso kompakter und ließen im Verlauf der ersten 45 Minuten keine gefährliche Chance der Lahnsteiner zu. Das Eintrachter Spiel zeigte sich an diesem Mittwochabend durchaus variabel. Des Öfteren spielte man einige Male den Ball durch die eigene 4er-Kette bevor sich gute Anspielstationen ergaben, andererseits streute man immer wieder lange Bälle ein. Nach einer guten Viertelstunde ergab sich dann auch die erste große Möglichkeit des Spiels, welches sonst größtenteils im Mittelfeld stattfand: Nach ruhigem Spielaufbau über die 4er-Kette gelangte der Ball schließlich zu Gussone. Er ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und spielte dann einen mustergültigen Pass in den Lauf des startenden Gottwalds. Mit freier Bahn zum Tor konnte dieser nur noch durch ein riskantes Tackling kurz vorm 16er gestoppt werden. Eigentlich für jeden erkennbar, wurde dabei keineswegs der Ball sondern nur der Spieler der Eintracht attackiert. Der sonst gut und souverän leitende Schiri entschied jedoch auf "Ball gespielt". Eine falsche und für die Gäste glückliche Entscheidung, wäre der Abwehrspieler sonst nämlich mit einer roten Karte wegen Notbremse vom Platz geflogen.

Die Eintracht zeigte sich jedoch nicht von dieser Aktion beeindruckt. Vielmehr konnte sie die Kontrolle über das Spiel immer mehr an sich reißen. Ein langer Ball von Müller auf Blaufuss konnte erst vom letzten Abwehrmann der Gäste im 16er geklärt werden. Und auch über die rechte Seite kam man noch zu guten Möglichkeiten. So war Gottwald zunächst schon an zwei Gegnern vorbeigezogen, verpasste dann aber den rechtzeitigen Abschluss, da er schließlich am Torwart hängen blieb. Abermals über die rechte Seite gab es wohl die größte Gelegenheit zur Führung für die Eintracht. Gottwald schien sich zunächst festgerannt zu haben, brachte den Ball dann aber doch noch irgendwie gefährlich in den Strafraum. Seither wurde dann bei zwei Schussversuchen geblockt, bevor der Ball bei Tobi Ludewig landete. Aus rund 11 Metern schoss er aber um Zentimeter über das Tor. Auch die letzten guten Aktionen der ersten Hälfte gehörten den Hausherren. Gussone konnte nach einem schönen Solo im Mittelfeld Wimmert auf der linken Außenbahn wunderbar in Szene setzen. Dieser ging noch einige Meter bevor er mit einem wuchtigen Schuss vom linken 16er Eck abschloss, der den Torwart vor einige Probleme stellte. Er konnte den Ball nur klatschen lassen -  zum Glück der Lahnsteiner Gäste kamen die Eintrachter Stürmer aber einen Tick zu spät. Kurz darauf konnte eine Müller-Flanke auf Blaufuss nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß hämmerte Knopp nur um Haaresbreite in die Mauer.

Je länger die Partie dauerte, umso besser kamen die Eitelborner ins Spiel. Defensiv stand man meist sehr souverän. Lediglich über Standards gelang es den Gästen mehr oder weniger gefährlich vor das Eintrachter Tor zu kommen. Selbst konnte man immer wieder gute und gefährliche Angriffe initiieren. Viel zu verändern gab es für das Trainerduo Reise/Engelmann zur Pause also nicht. Vorsicht war dennoch geboten, da der Gästetrainer schon in Abschnitt Eins zweimal gewechselt hatte und mit der Leistung seiner Mannschaft nicht wirklich zufrieden schien. Ein erster Sturmlauf war also zu erwarten...

Doch schon beim ersten Angriff konnte die Eitelborner Defensive souverän den Ball erobern. Die nächsten Minuten blieb man auch weitesgehend in Ballbesitz, bevor ein Aussetzer von Basti Zerbach im Spielaufbau den schnellen Gästestürmer perfekt in Szene setzte. Er spritze zwischen den misslungenen Pass und wurde im letzten Moment sogar noch rotwürdig vom stark spielenden Philipp Zerbach gefoult. Der Ball landete ("zum Glück") aber trotzdem im Tor (50.). Ein herber Rückschlag für die bis dato das Spiel bestimmende Reise-Elf. Kurz darauf musste auch noch Lukas Wimmert das Spielfeld verletzt verlassen - ein weiterer Rückschlag für den arg angeschlagenen Kader der Eintracht. Dennoch blieben die Hausgerren weiter am Drücker. Die Defensive stand zwar nicht mehr ganz so sattelfest wie in Hälfte Eins, große Chancen gab es für die Gäste dennoch nicht. Dafür war man immer wieder selbst in der Lage sich in der Offensive gut in Szene zu setzen. Ein um die andere Standardsituation war immer wieder gefährlich. Und auch aus dem Spiel heraus gab es immer wieder gute Szenen. Auch die Gelb-Rote Karte gegen Gussone wegen wiederholtem Foulspiels tat dieser Tatsache keinen Abbruch. Sogar mit Zehn Mann blieb die Eintracht ab der 60. Minute weiterhin spielbestimmend. Bis auf einen wirklich sensationellen Spielzug der Lahnsteiner konnte man jede weitere Offensivbemühung der Gäste unterbinden. 

So tauchten sowohl Gottwald als auch Seither mehrmals in guter Schussposition am gegnerischen 16er auf, konnten den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Nachdem die Eitelborner eine gute Viertelstunde vor Spielende dann von 4er- auf 3er-Kette umstellten um nochmal alles zu versuchen, ergab sich auch prompt eine Riesenchance: Einen Schuss aus der zweiten Reihe konnte der Lahnsteiner Keeper nur klatschen lassen. Der Nachschuss von Capitano Blaufuss landete jedoch einen knappen Meter über dem Tor. Aus dem Spiel heraus ging fortan eher wenig, die Eintracht blieb bei Standards jedoch immer wieder gefährlich. Mehrere Kopfbälle verfehlten das Ziel nur knapp. Und doch kam es wie es so oft im Fußball passiert: Hinten aufmachen, vorne die Buden nicht machen und dann hinten doch noch einen kassieren. In der 90. Minute konnten die Lahnsteiner Gäste noch einen Konter erfolgreich zu Ende fahren. Ob nun 0:1 oder 0:2 - beide Ergebnisse sind äußerst ärgerlich, da man die Lahnsteiner doch über weite Strecken der Partie dominieren konnte. Die Defensive stand bis auf einige Ausnahmen sehr sicher, aber in der Offensive sollte an diesem Abend wohl einfach kein Tor gelingen.

Trotz dieser sehr ärgerlichen Niederlage sollte man aber durchaus die sehr couragierte und auch spielerisch gute Leistung der Eintracht in den Vordergrund stellen. Selbst mit 10 Mann war man in der Lage Spiel und Gegner noch zu bestimmen. Jede noch so kleine Hoffnung auf den Aufstieg dürfte mit dieser Niederlage zwar zerschlagen sein. Aber mit einem Spiel weniger auf dem Tableau steht dem dritten Tabellenplatz nichts im Wege, welchen man heute an Lahnstein verlor. Sollte man an die vergangenen zwei Leistungen anknüpfen können, so ist dieser Platz mehr als realistisch. Schon am Samstag können für diese Mission die nächsten drei Punkte gesammelt werden. Gegner im heimischen Augst-Stadion ist der SC Vallendar II. Über Eure Unterstützung würden wir uns wie immer sehr freuen! Anpfiff der Partie ist um 19:00 Uhr.

 

Es spielten: A.Gerharz - C.Knopp, P.Zerbach, B.Zerbach, M.Müller - T.Ludewig, N.Gussone - P.Gottwald, D.Blaufuss, L.Wimmert (60. J.Weller) - M.Seither (80. T.Hüscher).

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