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03.05.2015 Eintracht Eitelborn : Spvgg Bendorf II 1:1 (1:0)

Nachbericht

Eintracht wartet weiterhin auf Sieg

Seit nunmehr drei Spielen warten die Eitelborner schon auf einen Sieg. Dabei sah es lange so aus, als sollte an diesem Sonntag der Knoten wieder platzen. Nach zwei schlechten Spielen gegen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel empfing man an diesem Spieltag den Tabellenführer aus Bendorf. Die Partie wurde über die gesamte Spielzeit sehr intensiv aber nicht überhart geführt.
Im ersten Abschnitt hatten die Gäste klare Ballbesitzvorteile, aus denen sich aber keine klaren Chancen ergaben. Mit einzelnen Schüssen aus der zweiten Reihe waren sie aber dennoch gefährlich. Die Eintracht versuchte im Mittelfeld Zugriff zu bekommen, was über weite Strecken auch gelang. Nach vorne agierte man jedoch oftmals zu hektisch. Dennoch konnte man in der 12. Minute mit einem schönen Angriff die Führung erzielen. Einem langen Ball hatte Daniel Blaufuss energisch nachgesetzt und konnte ihn noch vorm Torwart erreichen und an diesem vorbeispitzeln. Aus sehr spitzem Winkel bracht er den Ball stark vor das Tor, wo Marcel Blath am langen Pfosten einschussbereit stand.
Die Bendorfer hatten zwar mehr Spielanteile, kamen in der Folge aber nicht zum Ausgleich. Die Hausherren agierten mit voller Konzentration und Entschlossenheit in den Zweikämpfen und ließen hochkarätige Chancen so erst gar nicht entstehen. Mit der Führung ging es in die Halbzeit und in der Kabine war allen klar, dass die Bendorfer mit viel Druck auf das Feld zurückkehren würden, ging es für sie doch darum, einen großen Schritt Richtung Aufstieg zu machen. Doch genau das Gegenteil war der Fall. In der Anfangsviertelstunde war es die Eintracht, die mit drei mustergültigen Kontern, die besseren Chancen verbuchen konnte. Leider blieben diese alle ungenutzt. Auch die Bendorfer kamen später mit einem Lattenschuss und einem Abschluss aus dem 16er noch zu guten Chancen. Letztere parierte Eintracht-Keeper Gerharz mit einem starken Reflex.
Die Entscheidende Wende im Spiel leitete dann wieder einmal der desaströs pfeifende Schiedsrichter ein. Eine Ecke von Bendorf war schon geklärt und die Eintracht-Abwehr rückte raus. Lediglich Kadenbach stand etwas hinter der Kette, was die klare Abseitsstellung von gleich 3 (!) Akteuren aber auch nicht aufhob. Doch der Schiri entschied auf weiterspielen und so fiel in Minute 85 der Ausgleich. Zuvor hatte sich der Schiedsrichter schon lächerlich gemacht, als er die Bendorfer Mauer bei einem Eintracht-Freistoß auf den Elfmeterpunkt stellte. Der Ball lag Zentimeter hinter der Strafraumkante. Auf welchem Platz diese Distanz 9 Meter beträgt, bleibt wohl das Geheimnis des Schris. Als Nico Gussone ihn auf diesen Tatbestand aufmerksam machte, sah er Gelb – eine aberwitzige Entscheidung.
Doch nach dem Ausgleich hatte die Eintracht noch eine Riesenchance auf die erneute Führung. Blath hatte Blaufuss im 16er angespielt und bis auf die Zuschauerränge war zu hören, wie dieser einen Tritt gegen das Standbein bekam. Er versuchte dennoch auf den Beinen zu bleiben, aber der Abschluss war wie zu erwarten nicht stramm genug. Das klare Foul ahndete der Schiri aber nicht und setzte seiner miesen Leistung danach die Krone auf: Im Anschluss an diese Szene war Gussone von einem Bendorfer Akteur in den Bauch geschlagen worden. Selbst die Bendorfer Bank befürchtete schon einen Platzverweis, aber der Schiri machte keine Anstalten die Tätlichkeit zu ahnden, noch die aufkommende Rudelbildung zu unterbinden. Die lautstarke Forderung von Gussone nach Platzverweis quittierte der Schiri stattdessen mit Gelb wegen Meckerns – Platzverweis Nummer Eins. Kurz darauf sah Blaufuss, auch schon Gelb vorbelastet, für ein Allerweltsfoul dann auch den zweiten Karton. Die letzten 5 Minuten agierte man mit 9 Mann, konnte aber trotzdem jeden Angriff der Bendorfer im Keim ersticken.

Auch wenn die Eitelborner eine ihrer Chancen in der zweiten Hälfte hätten nutzen müssen, ist es doch sehr schade, dass wieder einmal der Schiri dem Spiel die entscheidende Wendung gegeben hatte. Drei Punkte wären an diesem Tag definitiv verdient gewesen, doch so muss man mit einem Punkt und dem Wissen um eine starke Leistung leben. Vor dem Derby gegen die Reserve der SG Augst zeigt die Formkurve aber definitiv wieder  nach oben. Für Eure Unterstützung möchten wir uns sehr bedanken und hoffen darauf, euch nächste Woche auf dem Platz in Kadenbach beim Derby anzutreffen. Anpfiff der Partie ist um 11:00 Uhr!

Es spielten: A.Gerharz – K.Kadenbach, C.Knopp (72. T.Engelmann), P.Zerbach, M.Müller – B.Zerbach, J.Weller – M.Blath, D.Blaufuss, P.Gottwald – M.Seither (57. N.Gussone).

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