Login


Willkommen auf der Webseite der Eintracht!
Als registrierter Benutzer hast Du einige Vorteile!

Passwort vergessen?
Um ein neues Passwort anzufordern klicke hier.

Login
Benutzername

Passwort


FCE on Facebook

18.10.2015 Eintracht Eitelborn - SV Niederwerth III 5:0 (2:0)

Nachbericht

Eintracht zeigt Reaktion

Nach dem Auswärtsdebakel der letzten Woche war die Eintracht im Stande, eine angemessene Reaktion zu zeigen. Obwohl die Hausherren zunächst nur schleppend in die Partie fanden und mit viel Glück nicht in Rückstand gerieten, war der Sieg am Ende auch in der Höhe hochverdient. Die Anfangsphase war geprägt von schnellen und häufigen Ballverlusten auf beiden Seiten. Die Gäste versuchten ihr Heil in langen Bällen zu finden, während die Eitelborner gewillt schienen, mit kurzen Pässen zum Erfolg zu kommen. Gefährliche Torchancen sprangen auf beiden Seiten zunächst jedoch keine heraus. Der überfällige Weckruf für die Eintracht war dann eine tausend-prozentige Chance der Niederwerther: Nach einem langen Freistoß aus dem Halbfeld behinderten sich Pipo Zerbach und Aushilfskeeper Knopp gegenseitig, wodurch der Ball einem Stürmer vor die Füße fiel. Glücklicherweise verzog dieser aus 5 Metern freistehend vor dem Tor. Kurz darauf reklamierten die Gäste auf Elfmeter. Kevin Kadenbach war der Ball im Strafraum vom eigenen Knie an die Hand gesprungen. Da jedoch keine aktive Handbewegung zum Spielgerät festzustellen war, entschied der gut leitende Schiri zurecht auf Weiterspielen.

Ab der 20. Minute hatten die Hausherren das Mittelfeld unter Kontrolle und spielten immer wieder gut nach vorne. Der letzte Pass wollte aber noch nicht ankommen und so war man auf Schützenhilfe der Gäste angewiesen. Eine verunglückte Flanke von Blath wurde von einem Defensivspieler zur Bogenlampe abgefälscht, welche Daniel Hahn per Kopf zur Führung verwerten konnte (29.). Keine drei Minuten später war wieder ein Eintracht-Akteuer mit dem Kopf zur Stelle: Einen geblockten Schuss konnte Christian Dehe über den Torwart hinweg lupfen (32.). Die Eintracht hatte das Spiel nun komplett im Griff, war aber nicht im Stande sich noch mehr hochkarätige Chancen im ersten Abschnitt heraus zu spielen. Oftmals dauerte es zu lange, bis man in der Offensive zum Abschluss kam, weil noch ein Pass gespielt oder noch ein Haken gemacht werden musste. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ging die Führung zur Pause aber dennoch in Ordnung.
In Abschnitt Zwei konnten die Eitelborner jegliche Offensivbemühungen der Niederwerther im Keim ersticken. Lediglich über Standardsituationen hätten die Gäste gefährlich werden können, aber auch hier zeigte sich die Defensive an diesem Tag stets aufmerksam. Somit ließ man in Abschnitt Zwei nicht eine gefährliche Chance zu. Im eigenen Offensivspiel verstand es die Eintracht nun auch besser, die gesamte Breite des Platzes zu nutzen. Man kam nun des Öfteren über die Außen zu aussichtsreichen Flankenmöglichkeiten, doch der letzte Ball wollte, wie so oft, nicht ankommen. Mit einem Doppelschlag sorgten die Eitelborner dann aber für die Vorentscheidung. Nach einer schönen Flanke legte Daniel Hahn den Ball per Kopf im 16er nochmals quer. André Korb nahm die Ablage aus 11 Metern volley und versenkte die Kugel flach im linken Toreck. Nach einer zweifelnden Nachfrage des Torschützen (O-Ton: "War der?!") auf Grund einer vermeintlichen Abseitsstellung, signalisierte der Schiri die Gültigkeit des Treffers (70.). Keine drei Minuten später drosch der eingewechselte Merzbach den Ball aus halbrechter Position im Strafraum flach ins lange Eck, nachdem er zuvor mit einem schönen Ball geschickt (!) worden war (73.). Den Schlusspunkt setzte Christian Dehe mit seinem zweiten Treffer in der 83. Minute. Nach einem schönen Pass in die Schnittstelle von Weller legte sich Dehe den Ball (vermeintlich) zu weit vor, konnte die Kugel kurz vor dem Zusammenprall mit dem herauseilenden Keeper aber noch durch dessen Beine spitzeln.
Am Ende stand ein ungefährdeter und hochverdienter Sieg für die Elf von Trainer Christian Uhl. Nun gilt es am kommenden Sonntag, beim Gastspiel in Vallendar, an die gezeigte Leistung anzuknüpfen bzw. diese noch weiter zu verbessern. Es ist immer Luft nach oben!

Es spielten: C.Knopp - K.Kadenbach, B.Haugwitz, P.Zerbach, M.Müller - M.Blath (75. T.Hübscher), A.Korb, J.Weller, D.Hahn - L.Lauermann (46. L.Merzbach), C.Dehe.

Seitenaufbau: 0.06 Sekunden