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Satzung

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§ 1 Name, Sitz und Zweck

 

 


1. Der 2011 in Eitelborn erstmalig gegründete Verein führt den Namen "F.C. Eintracht Eitelborn 2011".

 

2. Der Verein hat seinen Sitz in Eitelborn. Er soll in das Vereinsregister beim Amts-gericht Montabaur eingetragen werden.

 

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Ausübung des Sportes.

 

4. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen, den Betrieb und Unterhalt der Sportanlagen, sowie durch die Förderung der Gemeinschaft im Vereinsleben durch das Angebot regelmäßiger Wanderungen, verwirklicht. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet wer-den. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

6. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft die Mitgliederversammlung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

 


§ 2 Erwerb der Mitgliedschaft

 


1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

 

2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Der Vorstand entscheidet über die Mitgliedschaft und teilt seine Entscheidung dem Antragsteller mit.

 

3. Die Mitglieder erkennen als für sich verbindlich die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände an, denen der Verein angehört.

 

4. Über die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft entscheidet die Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder haben alle Mitgliederrechte. Über die Rechte eines Ehren-mitgliedes kann der Vorstand eine Ehrenordnung erlassen.

 

5. Der Vorstand kann auch außerordentliche Mitglieder zulassen, wenn diese den Verein im Sinne seiner Satzung unterstützen können. Außerordentliche Mitglieder können auch juristische Personen, Körperschaften des öffentlichen Rechtes oder andere gemeinnützige Organisationen sein.

 

§ 3 Beendigung der Mitgliedschaft

 


1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss oder durch Auflösung des Vereins. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

 

2. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen möglich.

 


§ 4 Beiträge

 


1. Die Mitglieder zahlen einen Grundbeitrag. Darüber hinaus können für verschiedene Abteilungen oder Kurse Zusatzbeiträge erhoben werden.

 

2. Der Mitgliedsbeitrag sowie Sonderbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen werden vom erweiterten Vorstand festgelegt. Näheres kann vom Vorstand in einer Beitragsordnung geregelt werden.

 

3. Der Vorstand kann in begründeten Fällen Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

 

4. Ehrenmitglieder können von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit werden.

 


§ 5 Straf- und Ordnungsmaßnahmen

 


1. Ein Mitglied kann, nachdem ihm Gelegenheit zur Äußerung gegeben worden ist, aus wichtigem Grund vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden, insbesondere wegen vereinsschädigenden Verhaltens, grober oder wiederholter Verstöße gegen die Satzung, Nichtzahlung von Beiträgen trotz zweimaliger Mahnung.

 

2. Wenn ein Mitglied schuldhaft gegen die Satzung oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden: Verweis, zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an den Veranstaltungen des Vereins, Betätigungsverbot, Hausverbot.

 

3. Die Ordnungsmaßnahmen sind mit Begründung und Angabe des Rechtsmittels zu versehen.

 


§ 6 Rechtsmittel

 


1. Gegen die Ablehnung der Aufnahme (§ 2) und gegen alle Straf- und Ordnungs-maßnahmen (§ 5) ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von einem Monat nach Zugang der Entscheidung beim Vorsitzenden einzulegen. Über den Einspruch entscheidet der erweiterte Vorstand. Bis zur endgültigen Entscheidung des erweiterten Vorstandes ruhen die Mitgliedschaftsrechte des betroffenen Mitglieds, soweit sie von der Entscheidung des Vorstands berührt sind.

 

2. Gegen die Entscheidung des erweiterten Vorstandes kann die Mitgliederversammlung beim nächsten turnusgemäßen Treffen angerufen werden.

 


§ 7 Vereinsorgane

 


Organe des Vereins sind:

 

1. die Mitgliederversammlung

 

2. der Vorstand

 


§ 8 Mitgliederversammlung

 


1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die ordentliche Mitg-liederversammlung findet in jedem Jahr statt. Die Einberufung der Mitgliederver-sammlung erfolgt unter Mitteilung der Tagesordnung durch den Vorstand durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde.

 

2. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei Wochen liegen.

 

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es der Vorstand beschließt oder ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden beantragt.

 

4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Aktives Wahlrecht haben alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an. Gewählt werden können Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an.

 

5. Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen der Mitglieder beschlossen werden. Stimmenthaltungen bleiben für die Entscheidung unberücksichtigt.

 

6. Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins einge-gangen sind. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die anwesenden Mitglieder mit einer zwei Drittel Mehrheit beschließen, dass sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag auf Satzungsänderung ist unzulässig.

 


§ 9 Vorstand

 


1. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Vereinsgeschäfte und der ihm durch diese Satzung zugewiesenen Aufgaben.

 

Der Vorstand besteht aus:

 

a) dem Vorsitzenden

 

b) dem stellvertretenden Vorsitzenden

 

c) dem Schatzmeister

 

d) dem Schriftführer

 

e) dem 1. Beisitzenden

 

f) dem 2. Beisitzenden.

 

2. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Die Amtsdauer des Vorstands kann auch kürzer oder länger bemessen sein. Seine Mitglieder bleiben bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

 

3. Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des Vorstands. Er ist verpflichtet, den Vorstand einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder aber wenn dies von der Mehrheit der Vorstandsmitglieder verlangt wird.

 

4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder und darunter mindestens der 1. oder 2. Vorsitzende anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters, der bei dessen Anwesenheit immer der 1. Vorsitzende ist.

 


§ 10 Gesetzliche Vertretung

 


Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein ver-tretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tätig.

 


§ 11 Abteilungen

 


1. Für die im Verein betriebenen Sportarten können durch Beschluss des erweiter-ten Vorstandes Abteilungen gebildet werden, denen ein Abteilungsleiter vorsteht. Die Abteilungsleiter werden durch den Vorstand berufen.

 

2. Die Abteilungen können durch den erweiterten Vorstand ermächtigt werden, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungs- oder Aufnahmebeitrag zu beschließen. Die Verwendung dieser Beiträge obliegt der Abteilung, die Kontrolle hierüber dem Vorstand. 3. Für die Einberufung und Durchführung der Abteilungsversammlungen gelten die Vorschriften über die Mitgliederversammlung entsprechend. Der Vorstand kann zu Abteilungsversammlungen einen Vertreter entsenden. Dieser ist in der Versammlung anzuhören.

 

4. „F.C. Eintracht Eitelborn 2011“ umfasst bei Gründung lediglich die Abteilung Fußball.

 


§ 12 Ausschüsse

 


1. Der Vorstand kann für bestimmte Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Vorstand berufen werden.

 

2. Die Mitglieder des Ausschusses wählen einen Vorsitzenden. Der Ausschussvor-sitzende unterrichtet den Vorstand über die Arbeit und Vorschläge des Ausschusses.

 


§ 13 Protokollierung der Beschlüsse

 


Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands sowie der Abtei-lungsversammlungen und der Ausschüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

 


§ 14 Kassenprüfung

 


1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren einen Kassenprüfer, der nicht dem Vorstand angehören darf und bis zur Neuwahl im Amt bleibt. Wiederwahl ist zulässig.

 

2. Der Kassenprüfer prüft die Rechnungs- und Kassenführung des Vereins mindestens einmal vor jeder ordentlichen Mitgliederversammlung und erstattet in dieser seinen Kassenprüfungsbericht.

 

3. Über seine Entlastung entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

4. Der Auftrag des Kassenprüfers ist die Prüfung der Kassenführung und die ordnungsgemäße Verwendung der Kassenmittel.

 


§ 15 Geschäftsordnung

 


1. Der Vorstand ist ermächtigt, die Satzung durch eine Geschäftsordnung zu ergänzen.

 

2. Die Abteilungsleiter sind berechtigt, für die jeweiligen Abteilungen ebenfalls Geschäftsordnung zu erlassen. Diese bedürfen der Zustimmung des Vorstands.

 


§ 17 Auflösung des Vereins

 


1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

 

2. Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner Mitglieder beschlossen hat, oder von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

 

3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmbe-rechtigten Mitglieder anwesend ist. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

 

4. Sollte bei der ersten Versammlung weniger als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist.

 

5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zwecks fällt sein Vermögen an die Gemeinde Eitelborn, mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet werden darf.

 


Die Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 17.04.2011 in der vorliegenden Form beschlossen.

 


Eitelborn, 17. April 2011  

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